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Flatrate-Huren blasen nun zum Protest

Hallo liebe Liebenden

Eure Susanne hatte ja kürzlich schon einmal über die sog. Flatrate-Bordelle berichtet. Mittlerweile entfachte sich zu diesem brisanten Thema eine hitzige Diskussion, in der nun die Sexworkerinnen eines dieser Flatrate-Puffs eine bitterböse Anzeige unter dem Titel “Schluss mit dem Kesseltreiben” in der “Süddeutschen Zeitung” schalteten, um ihren Unmut kund zu tun. Sie fühlen sich von den Medien und der Politik rassistisch verfolgt und sehen die geplanten Verbote derartiger Etablissements als “Existenzvernichtung” und “öffentliche Stimmungsmache”. Denn schon mehrere Politiker brachten ihre Kritik zu den aktuellen Entwicklungen zum Ausdruck, unter ihnen zB. auch der baden-württembergische Innenminister Heribert Rech. Er bezeichnete das Preisdumping im Sexgewerbe als eine nicht hinnehmbare Ausbeutung der Frauen, es würden Menschenrechte mit Füßen getreten. Dass in den Bordellen aber Sexworkerinnen arbeiten, die dies aus freien Stücken machen und natürlich auch wissen, welche Art von Leistung sie erbringen sollen, wurde natürlich nicht erwähnt. Es gab in den letzten Wochen Hausdurchsuchungen, Verhaftungen und zahlreiche negative Berichte zu den Flatrate-Bordellen. Wirklich ändern kann dies an der Gesamtsituation eher nichts, denn derartige Angebote haben ja auch viele andere Anbieter im Programm, nur bewerben die solches halt nicht so krass. Die Wirtschaftsflaute macht sich also auch schon in den Betten der Sexworkerinnen bemerkbar.
Frau Patricia Floreiu (26), selbst Betreiberin mehrerer Flatrate-Bordelle in Deutschland (siehe www.pussy-club.eu), versteht die Kritik nicht. Sie will im September alle Kritiker und Politiker zu einer Podiumsdisskusion einladen, denn “die Retter-Rolle einiger Politiker ist völlig unangebracht.” Da stellt sich der mündigen Leserin natürlich die Frage, ob die Politik die Flatrate-Sex praktizierenden Frauen jetzt vor sich selber schützen muß oder nicht?!

Es bleibt also spannend in der Causa Flatrate und sobald sich Neues ergibt, werde ich es, liebe Liebenden, natürlich wieder berichten.

Liebe Grüße an Euch alle,
die liebe Susanne

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