Beate Uhse rutscht in die roten Zahlen
Hallo liebe Liebenden
Trotz der angeblich aufstrebenden Wirtschaftslage schreiben teilweise auch Großkonzerne wie Beate Uhse rote Zahlen. Wie diese jetzt bekannt gaben, lag das operative Ergebnis (vor Zinsen und Steuern) im ersten Halbjahr 2010 bei einem Minus von 6,1 Millionen Euro, während im ersten Halbjahr 2009 noch ein Plus von 680.000 verzeichnet werden konnte. Zu schaffen macht dem Unternehmen vor allem das einst margenträchtige, aber kontinuierlich stark schrumpfende DVD-Geschäft zu schaffen. Gründe dafür sind schnell gefunden: die leicht verfügbaren Pornos im Internet seien dafür angeblich verantwortlich, wobei hier erwähnt werden muß, dass es Portale wie Youporn oder MyDirtyHobby mittlerweile schon etliche Jahre gibt und das im Internet von Anbeginn an zahlreiche (gratis) Angebote zu finden waren. Doch auch der Versandhandel und die Erotik-Shops müssen Umsatzeinbußen hinnehmen. Dennoch steht Beate Uhse wirtschaftlich gut da, wenn gleich der Prozess der Neuausrichtung zeitintensiver sei als ursprünglich angenommen: «Um realistisch zu sein: der Umkehrtrend zum Lifestyle-Unternehmen für Erotik wird aus heutiger Sicht noch zwei Jahre beanspruchen», so Vorstandssprecher Serge van der Hooft. Quelle
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