Eine Umfrage in Griechenland hat jetzt ein überraschendes Ergebnis gebracht. Dabei gaben 72% der befragten Griechinnen an, dass die Krise das Sex-Leben negativ beeinflusst hat und 68% der Frauen hatten deutlich weniger Sex als vor der Finanzkrise. Als Auslöser für diese Verhaltensänderung geben die die Leiter der Umfrage die unsichere Zukunft der Menschen an.
Gut bezahlte Mitarbeiter der US-Börsenaufsicht haben offensichtlich stundenlang Pornos im Internet geschaut, während der Arbeitszeit, in deren Büro, als die Finanzkrise am Höhepunkt war. Zu diesem Schluß kam die Börsenaufsicht SEC in ihrer zweieinhalbjährigen Untersuchung. Für besonderes Aufsehen sorgte dabei ein hochrangiger Jurist, der sich in der SEC-Zentrale in Washington bis zu acht (!) Stunden täglich Pornos schaute und teilweise herunterlud. Andere “brannte” er auf Rohlinge und bewahrte sie im Büro auf. Den vorgeschlagenen Rücktritt nahm er demütig an. Doch er war nicht alleine. In 17 der 31 ermittelten Fälle handelte es sich um höhere Mitarbeiter, die ein jährliches Einkommen von 222.000 Dollar, umgerechnet also 165.000 Euro, erhielten.
Das präkere an dem Ganzen ist aber, dass im Jahr 2007 nur zwei Fälle, 2008 aber schon 16 Fälle zu verzeichnen waren. Somit kam es parallel zum Pornokonsum auch zum Zusammenbruch des Finanzsystems. Zufall? Mir als normale Hausfrau stellt sich ja die Frage, ob die Männer die Pornos “nur” geschaut haben. Denn ich stelle es mir sehr “hart” vor für einen Mann, sich acht Stunden lang im Büro Pornos anzuschauen, und dabei die Hände auf dem Schreibtisch zu behalten.
Die Wiesn-Zeit ist alljährlich ein echter Freudentanz fürs Münchner Nachtleben. Turnusmäßig werden darum auch von der Polizei Razzien durchgeführt, um ein Ausarten des illegalen Zuwachses zu verhindern. Dieses Jahr doch scheint alles anders zu sein. Bei allen schwerpunktmäßig kontrollierten Etablissements seien “bemerkenswert wenig Gäste” angetroffen worden. Das Erfreuliche: bei den gleich am ersten Wiesn-Tag kontrollierten 17 Betrieben im legalen Rotlichtmilieu konnten keinerlei Verstöße gegen geltende Vorschriften registriert werden. Und: auffallend wenig Gäste. Das Fazit der Polizei: viel weniger los als noch im Vorjahr. Denn wenn gleich die Bordelle personell gut aufgestockt sind, bleiben die Gästezahlen hinter den Erwartungen zurück, sagte der Leiter des zuständigen Kriminalfachdezernates, Clemens Merkl. Und rein gefühlsmäßig sei das Wiesngeschäft im legalen wie illegalen Milieu “so schlecht wie lange nicht mehr”. Die Bordellbetreiber machen hinter vorgehaltener Hand die weltweite Wirtschaftsflaute und Finanzkrise dafür verantwortlich.
Mich, eure liebe Susanne, würde nun interessieren: spürt Ihr, meine lieben Leserinnen und Leser, diese Krise am eigenen Leib? Sind gar welche unter Euch, die sich heute ebenfalls die früher gerne in Anspruch genommenen Dienste von Sexworkerinnen nicht mehr leisten (wollen/können)??? Und wo spart Ihr persönlich heute mehr Geld als früher? Oder lebt Ihr wie bisher weiter, ohne finanzielle Einbußen und Sparmaßnahmen?
Vielen Dank für Eure Kommentare,
die liebe Susanne